Montag, 27. April 2009

Wahrlich epische Musik

Der Ein oder Andere dürfte mein Faible für das Klassische bereits kennen, vor allem wenn es um moderne Klassik geht, insbesondere Filmmusik.
Selten findet man ein Element das Gefühle trefflicher und bewegender ausdrückt als Musik. Bevor ich hier am linken Rand wieder meine aktuellen Sound-Tipps einstelle, dachte ich mir, das nächste Stück hat hier einen besonderen Platz verdient.

Der Komponist Craig Armstrong mag sicher Einigen etwas sagen, aber allzuoft wird er unter den altbekannten Grössen übersehen und geht unter, zu Unrecht wie ich finde.

Ein ganz besonders dramatisches Stück des gebürtigen Schotten ist Escape. So viel Kraft, Trauer und Hoffnung, voll Stolz und Demut, und doch so viel Leid findet man selten in einem Werk, das wahrlich episch daher kommt. Dabei schafft er den Spagat und lässt elektronische Klänge auf klassische Instrumente treffen.
Craig Armstrog zählt zu meinen begehrtesten Komponisten ...

One of my fav pieces of music. Nothing much just some percussion, an added bassline, and then a harder beat at the end...ignore the Vid..it was just sommin for your eye...


Sonntag, 26. April 2009

SMS bis zum Umfallen

Heute darf getippt werden, nicht umsonst, aber kostenlos und zwar bei T-Mobile!
Vorgeschichte war der Totalausfall des D1-Handynetzes am 21.04. Selbst VIPs sollen dann doch betroffen gewesen sein: Anfangs war man laut Presseberichten sogar im Kanzleramt nervös. Ein Regierungssprecher fühlte sich sogar verpflichtet, die Bevölkerung zu beruhigen: "Die Kanzlerin ist jederzeit erreichbar." Die SMS-affine Angela Merkel hat Glück - oder ist bloß gut organisiert. Jedenfalls soll sie einfach ein Handy mit der Karte eines T-Mobile-Konkurrenten genutzt haben.
Nun entschloß man sich bei T-Mobile die Kunden zu vertrösten (das Wort entschädigen wird nicht verwendet, könnte ja Ansprüche nach sich ziehen) und einen kostenfreien SMS-Tag für alle Kunden zu spendieren. Auf den ersten Blick ein großzügiges Angebot: der Short-Message-Dienst ist laut einer weltweiten Studie des US-Maktforschungsintituts Nielsen Mobile nirgendwo auf der Welt so beliebt, wie bei den Deutschen.

Aber: im Mobilfunkbereich sind in Deutschland die Gewinnmargen nirgends so hoch, als beim SMS-Dienst. Angeblich liegt der Kostenfaktor pro SMS für die Mobilfunkunternehmen im Zehntel-Eurocent Bereich.

Hinzu kommt, dass in der Wochenstatistik an einem normalen Sonntag auf den kein Feiertag fällt, der SMS-Dienst im Wochenvergleich am seltensten genutzt wird!

Weiterhin hat mehr als ein Drittel der T-Mobile-Kunden Zusatzpakete gebucht, bei denen der SMS-Dienst generell oder an Wochenenden kostenlos ist.

Die finanziellen Einbussen für diese Aktion halten sich also äußerst begrenzt.

Interessante Geschichte nebenbei:
Die T-Com hat für Ausfälle natürlich einen Stab an System- und Netzwerktechnikern parat, die sofort und rund um die Uhr angefordert werden können, wenn es zu Problemen und Zusammenbrüchen kommt. Ironie daran ist, dass die Mitarbeiter über ein zur Verfügung gestelltes T-Mobile-Handy alarmiert werden...

Freitag, 24. April 2009

Revolution am deutschen Mobilfunkmarkt?

Die Informationssperre des Mobilfunkunternehmens hat ungewöhnlich dicht gehalten, bis heute. Jetzt sind sie durchgesickert, die Details um die von Telefónica O2 Germany (vormals O2, vormals VIAG Interkom) gestartete, nach eigenen Aussagen bahnbrechende Neuerung auf dem Mobilfunkmarkt.



Und zwar strebt man an, den Tarifdschungel auszumisten und nur noch einen einzigen Tarif im Postpaidbereich anzubieten, der dann ONE (kurz O2o) heissen soll.



Die Details von one (O2o):

  • Grundgebühr: (Revolution 1)
    One kostet erst mal NICHTS! Es handelt sich um einen Postpaid- (nicht Prepaid) Tarif, d.h. man zahlt erst am Ende des Monats seine Gebühren.

  • Laufzeit / Vertragsbindung: (Revolution 2)
    Wird es definitiv NICHT mehr geben - Ausstieg ist jederzeit möglich!

  • Kosten: (Revolution 3)
    Es wird ein Einheitspreis eingeführt: 15 Cent für
    Gespräche pro Minute (EGAL WELCHES NETZ)
    SMS (EGAL WELCHES NETZ)

  • Bonbon 1 (Revolution 4)
    Airbag: Sobald sie mit ihren lfd. Kosten 60,- € erreichen verwandelt sich das Paket automatisch in eine Flatrate, d.h. man zahlt aus den o.g. Posten nie mehr als 60,-€

  • Bonbon 2 (Revolution 5)
    Bonus: Ab 6 Monaten Vertragstreue bekommt man 5% Rechnungsrabatt (geplant ist ein späterer stufenweiser Ausbau bis zu 30%, also z.B. 12 Monate Treue 10%, ...)


Hört sich meiner Meinung nach gut an, ab Anfang Mai (vermutlich 05.05.2009) soll es los gehen, Bestandskunden sollen ihren Vertrag wandeln können.
Es gibt zwar günstigere Angebote für SMS und Telefonie, jedoch nicht in alle Netze und nicht mit diesen Konditionen (Postpaid, keine Bindung, Airbag-Lösung (eingebaute Flatrate)...)

Mal sehen wie es ankommen und angenommen wird.

Außerdem wir man sich über kurz oder lang von den blauen Blubber-Blasen verabschieden müssen, den der Mutterkonzern, die spanische Telefonica plant seinen Namen alleinig zu präsentieren.

Sonntag, 19. April 2009

STAR TREK XI - Zeit für eine neue Kino-Session am 07.05.

Die erfolgreichste ScienceFiction-Serie der Welt meldet sich zurück: Am 16.04. war unter grossem Star-Aufgebot die Deutschland-Premiere des neuen STAR TREK Films im Sony Center Berlin, allerdings nur für geladene V.I.P.-Gäste!



Der auf diesem Blog bereits des öfteren erwähnte 11. Enterprise-Film, der von den Anfängen von Kirk & Co. handelt, startet für alle Anderen, Normalsterblichen am 07.05.2009 in den Kinos und wird auch von mir sehnsüchtigst erwartet. Die Kritiken sind ja voll des Lobes, man spricht gar von einer neuen SciFi-Ära, mal sehen was kommt.
Ein kleiner Vorgeschmack mit dem neuen Trailer gefällig?






Im Übrigen wird bereits an den Drehbüchern zu STAR TREK XII gearbeitet, ein Nachfolger ist also beschlossene Sache.
Wer Lust hat, sich am Premierenabend mit ins Weltraumabenteuer auf dem Kinosessel zu begeben, kann sich gerne anschliessen, Karten werden reserviert!

Linktipp: STAR TREK (original Filmseite, nichts für schwache Verbindungen ;-) )

Sonntag, 12. April 2009

Donnerstag, 9. April 2009

Feiertage und das Leid der Massen-SMS

Heute erhielt ich doch tatsächlich schon die ersten Massen-SMS mit Ostergrüssen ...
"Frohe Ostern"-Wünsche bereits am Gründonnerstag?!? Naja, das finde ich dann doch ein wenig arg.
Nun bin ich sowieso kein Fan von Massen-SMS, die alljährlich zu Weihnachten, Silvester, Nikolaus und eben auch Ostern den Mobilfunkanbietern besonders hohe Gewinne in die Kassen spülen (die laufenden Kosten pro SMS für Netzanbieter liegen angeblich unter 1 Cent), andererseits ist es natürlich billiger als eine Postkarte, schneller sowieso, auch wie ein Telefonat... Fällt mir ein: das könnte vermutlich auch der Grund sein, wieso das Oster- und Weihnachtsfest bei uns über mehrere Tage geht: Bis die, vor allem weibliche Bekanntschaft mit anhaltendem Logorrhoe abtelefoniert ist, vergehen schnell mal mehrere Stunden.

Aber gerade weil die SMS so schnell und unkompliziert geht, könnte man doch, wenn es denn unbedingt sein muss, pünktlich seine Fabrik-Grüsse abliefern.

Jedenfalls sei dem Absender, ein Oss** ... ähh, pardon, ...aus den neuen Bundesländern stammender Mitbürger, wovon die Mehrheit ja nicht direkt großartig religiös veranlagt war, vergeben. Schließlich wird erst mal getrauert (Karfreitag) und "...am dritten Tage Auferstanden von den Toten..." am Sonntag gefeiert.
Wobei das Osterfest, nicht zuletzt (auch von dem gewählten Zeitpunkt) tatsächlich heidnische, ja sogar altgermanische Ursprünge hat. Deren Göttin Ostera hatte als Fruchtbarkeitssymbol das Ei und den Hasen (Osterei und Osterhase) und wurde mit dem Frühlingsfest gehuldigt (die Libido soll ja tatsächlich um diese Jahreszeit bei den meisten Lebewesen den stärksten Aufschwung erfahren ;-) ).

Am nervigsten sind, und da bin ich wieder bei den SMS, die Textnachrichten, die mit Hilfe von ASCII-Zeichen-Bildern garniert werden. Diese haben mittlerweile auch in Foren und webbasierten, sozialen Netzwerken , wie studiVZ, wer-kennt-wen, Lokalisten und wie sie nicht alle heissen, Hochkonjunktur und werden als SPAM in Gästebuchern verteilt.

Wo bleibt da das Persönliche?
In diesem Sinne...